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Mein besonderes Problem

Man könnte denken, dass man bei so viel Toleranz, die ich aufbringe, genau so viel zurückerwarten kann! Aber weit gefehlt!!!
Beim Stichwort Wohnungseinrichtung geht die gegenseitige Rücksichtnahme anscheinend auseinander. Als die Mädels bei mir einzogen, wurde kein kritisches Wort über die Möblierung und Gestaltung der Wohnung verloren (wahrscheinlich war ihnen klar, dass sie es nicht so lassen werden). Aber was nun aus meiner Wohnung geworden ist, hat nichts mehr mit meinem Geschmack zu tun!
Gut, ich muss vielleicht zugeben, dass mein Geschmack recht einfach gestrickt ist, vielleicht kann man auch gar nicht von Geschmack reden. Ich habe mir damals einfach einigermaßen passende Möbel bei den Kleinanzeigen Dortmund gekauft. Dass einige Stücke dabei denn doch nicht so gut zusammen gepasst haben…kommt vor. Aber für mich war und ist das nicht so wichtig und wenn man sich wohl fühlt, reicht mir das absolut.
Das dachten sich wohl auch meine Mitbewohner und veränderten nach und nach soviel, so dass sie sich anscheinend wohl fühlen, aber dass es mir so vorkommt, als würde ich in eine fremde Wohnung kommen. Was eigentlich nicht so schlimm ist, da es im Wesentlichen die "öffentlichen" Räume betraf, wie Küche, Bad und Wohnzimmer, wird langsam zu einem echten Problem, da sie anscheinend ihre Hände auch nicht von meinem Zimmer lassen können!!??!!
Schlimm genug, dass sie einfach in mein Zimmer gehen, aber dann auch noch Dinge "verschwinden" lassen und/oder gegen andere austauschen, geht weit über meine Offenheit hinaus. Darauf angesprochen lachen sie wieder nur und wer ist wiedermal der Dumme…icke natürlich!!! Der einzige Lichtblick: die bedien stehen auch auf Fußball und ich kann immer und zu jeder Zeit, jedes Spiel schauen...zwar verpassen sie in der Regel die wichtigsten Szenen, weil sie wiedermal ineinander verschlungen sind, aber ich habe wenigstens meine Ruhe!

21.8.11 10:09, kommentieren

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Meine besonderen Mitbewohner

Zuerst einmal werde ich euch mehr über meine "besonderen" Mitbewohner erzählen. Als sie bei mir einzogen bzw. als sie sich für meine Wohnung interessierten, wollten sie nur wenig über die klassischen Dinge einer Wohnung bzw. des Mitbewohners wissen. Zu Beginn fragten sie mich, wie offen und tolerant ich denn sei und ob ich schon einmal an gleichgeschlechtliche Liebe gedacht habe. Ich dachte, sie wollen mich nur verarschen und bin gar nicht weiter darauf eingegangen. Dann war den beiden vor allem wichtig, dass die Wohnung bzw. das Badezimmer eine Badewanne hat. Auch dabei dachte ich mir nichts…wer badet denn nicht gerne!?! Nach einer Woche wurde mir langsam klar, warum sie mich das alles gefragt haben: die beiden sind nämlich ein Liebespaar, lesbisch, wie man so schön sagt! Mich stört das ja grundsätzlich nicht, auch wenn es schön gewesen wäre, wenn sie es mir anfangs direkt gesagt hätten. Ich fühle mich jetzt sogar etwas weltoffener, sind ja immerhin die ersten Lesben, die ich kenne! Was eigentlich kein Problem darstellt, wird aber zusehends zur Belastung in unserer WG. Denn die beiden lassen sich ständig und überall "gehen", egal ob ich da bin, reinplatzen könnte oder Besuch habe. Und nicht nur das: sie rennen auch mal halb nackt durch die Wohnung, wobei es schwer fällt, nicht hinzu glotzen. Sie besetzen ständig das Badezimmer und baden jeden Tag, zusammen versteht sich, aber die Tür abschließen tun sie niemals! Sie sind da sehr offen, sagen sie immer und ich könnte ruhig reinkommen und das machen, was ich vor habe! Aber gehe mal auf die Toilette, wenn da zwei Mädels in der Wanne planschen!!! So offen bin ich dann doch nicht! Wie oft ich mittlerweile gefragt habe, ob sie es etwas bedeckter handhaben könnten…keine Ahnung…sie lachen immer nur und ich stehe dumm da!

17.8.11 17:00, kommentieren

Meine besondere WG

Ich bin in einer Phase meines Lebens angekommen, wo mir alles egal ist und ich keinen Bock mehr habe, daran zu denken, was anderen gefallen könnte. Ich bin so, wie ich bin und lasse mir von niemanden vorschrieben, wie ich zu sein habe! Ich bin mein eigener Herr, zumindest die meiste Zeit… Wenn ich nach Hause komme, ist der Spaß nämlich vorbei! Ich wohne mit zwei Frauen zusammen und die machen mir das Leben nicht gerade leicht. Wir sind keine Kommune oder so, bei treibt es nicht jeder mit jeden, also nicht ganz. Wir sind eher eine reife Wohngemeinschaft. Leute, die nicht alleine wohnen wollen, aber irgendwie niemanden haben, mit denen sie leben können. Und so hatte ich vor zwei Jahren die Idee, auch in meinem Alter (ich bin fast 40) noch einmal eine WG zu "eröffnen". Ich habe dazu in einer Zeitung inseriert und eindeutig beschrieben, wie ich bin und was ich mir vorstelle: männlich sucht Mitbewohner/in für 3er-WG, ungezwungen und fußballbegeistert, leben und leben lassen! Nur haben sich darauf nicht so viele Leute gemeldet. Einige junge Studenten, die wohl eher schlimme Dinge von mir dachten. Und dann standen Claudia und Tina vor meiner Tür, Mitte 30 und einander sehr zugeneigt…freundschaftlich, wie ich zuerst dachte. Nach einem netten Gespräch bei eine Tasse Kaffee, blieb mir nichts anderes übrig, als die beiden zu nehmen. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich das bereut habe, ich mag die beiden wirklich, aber wir haben/mussten schon einige Situationen durchleben, die mich zum Teil nah an den Rand der Verzweiflung brachten und auch schon einemal darüber hinaus. Und darüber werde ich in der nächsten Zeit berichten!

17.8.11 16:55, kommentieren